Was beinhaltet es, zur Bundeswehr zu gehen oder wie lässt sich der Wehrdienst verweigern? Diese Fragen stehen im Zentrum einer Kooperationsveranstaltung der NaturFreunde Frankfurt und der Deutschen Friedensgesellschaft – Vereinigte Kriegsdienstgegner (DFG-VK). Sie findet am Sonntag, den 8. November, im Naturfreundehaus am Poloplatz statt.
Die Bundeswehr wirbt verstärkt um junge Menschen – zum Beispiel mit Ausbildungsmöglichkeiten, Karrierechancen oder einem kostenlosen Führerschein. Doch was bedeutet es eigentlich, sich für den Dienst bei der Bundeswehr zu entscheiden? Und was gehört zu diesem Angebot, wenn am Ende auch der Einsatz von Waffen, militärischem Gehorsam und die Bereitschaft zum Töten oder selbst getötet zu werden, stehen können?
An diesem Nachmittag sollen diese Themen aus einer antimilitaristischen Perspektive diskutiert und ein kritischer Blick auf Bundeswehr, Aufrüstung und die zunehmende Militarisierung der Gesellschaft geworfen werden. Dazu soll es viel Raum für Fragen und die gemeinsame Diskussion geben. Es besteht zudem die Möglichkeit einer individuellen DFG-VK Beratung zur Kriegsdienstverweigerung.
Auf dem Podium im Naturfreundehaus sitzen:
Yannick Kiesel, Stellv. Bundesvorsitzender der NaturFreunde Deutschland, Geschäftsführer der DFG-VK
Clara Meier, Referentin für Kriegsdienstverweigerung bei der Deutschen Friedensgesellschaft-Vereinigte Kriegsdienstgegner*innen (DFG-VK)
Im Saal: Livemusik mit PLAYTIME - Das kleine Bluesorchester
UWG


